Der Künstler der NJEK 2020:    Wolfang BALDAUF

Der Künstler Wolfgang Baldauf arbeitet mit analoger Fotografie von selbst modellierten Kleinplastiken und belichtet die so entstandenen Bilder auf traditionelle Weise in der Dunkelkammer auf Holz. Dazu hat er eine spezielle Technik entwickelt und sich ein Alleinstellungsmerkmal in der Kunstszene erarbeitet. Das Motiv für die Neujahrs-Entschuldigungskarte 2020 ist daher nicht bloß ein „Foto“, sondern bereits selbst das Ergebnis der Kreativität des Künstlers.

Der Künstler der NJEK 2019:  Hans Seifert

Der in ganz Tirol nördlich und südlich des Brenners bekannte und geschätzte Maler Hans Seifert lebt und arbeitet seit 2007  in Absam. Seine Bilder spiegeln sein Leben wider: ausdrucksstark, dynamisch, farbintensiv, Aufbruch in immer wieder neue Welten und doch heimatverbunden, das Schöne und Gute unserer Welt schätzend, aber immer auch die Auseinandersetzung mit dem Leid im menschlichen Leben. Die zahlreichen Ausstellungen sind das Ergebnis eines unbändigen Schaffensdranges. Wenn Sie Hans Seifert und seine Kunst näher kennen lernen wollen, dann empfehlen wir einen Besuch seiner Homepage:

www.seifert-hans.at

Für das Organisationsteam der NJEK 2019 war es ein großes Anliegen, Hans Seifert für eine Karte zu gewinnen. Die Verbindung von Kunst und Hilfe am Nächsten hat ihn motiviert, ein ganz besonderes Bild der Aktion zur Verfügung zu stellen. Das Originalbild dieser Karte wird aber erst am 23. November 2018 im Haller Rathaus präsentiert. So viel sei verraten:  es ist ein Bild mit starkem regionalen Bezug im unverkennbaren „Seifert-Stil“.

Titelbild seiner jüngsten Ausstellung:      „… singt ein Vogel am Stacheldraht“

im Gemeindemuseum Absam      (12. Oktober – 4. November 2018).

Der Künstler  von 2018 – Manuel Schmid

Der Haller Bildhauer Manuel Schmid (Jahrgang 1982) ist bereits durch mehrere Kunstwerke im öffentlichen Raum bekannt. 2008 führte er den Kreuzweg in der Pfarrkirche St. Franziskus in Hall-Schönegg als Relief in Beton aus. Zwei Kunstwerke stehen als „Kunst am Bau“ in den neu errichteten Wohnanlagen Glashüttenweg und Anna-Dengel-Straße in der Unteren Lend in Hall.

Besondere Beachtung erhielt seine künstlerische Auseinandersetzung mit dem Tiroler Märtyrer Pfarrer Otto Neururer. In der Tradition der christlichen Ikonographie von Heiligen und Seligen, denen unverkennbare Attribute zugewiesen werden, hat Manuel Schmid die Leidensgeschichte von Otto Neururer in einem „erzählenden“ Relief verbildlicht. Der Bronzeguss steht seit 2016 vor der Pfarrkirche in Götzens.

Das jüngste Werk von Manuel Schmid ist ein Denkmal für den Haller Seelsorger Kooperator Josef Lambichler, welches am 16. September 2018 im Haller Altstadtpark in der Form eines Bronzereliefs angebracht wurde. Die Errichtung dieses Denkmals ist eine gemeinsame Aktion des „Freundeskreises der ehemaligen Gufl- und Pletzenwiesenkinder“ und der Marianischen Kongregation der Männer zu Hall in Tirol in dankbarer Erinnerung an die Verdienste Lambichlers für die Haller Kinder und Jugendlichen in der Zeit größter Not.